Stairway to heaven / Die Himmelsleiter

Stairway to heaven / Die Himmelsleiter

Die Himmelsleiter in Münster – Ein leuchtendes Symbol der Hoffnung und Tugend

Humorvoller Einstieg:
Münsters Stadtplaner Klaus stand vor seiner Kaffeemaschine. "Ich bräuchte ein neues Wahrzeichen," murmelte er. "Etwas, das historisch aussieht, aber leuchtet. Und es muss die Leute glücklich machen." Seine Kollegin Petra, die gerade ihr Croissant in den Kaffee tunkte, sah ihn fragend an. "Wie wär’s mit einer 36 Meter hohen Leiter, die an der Lambertikirche in den Himmel ragt? Aber bitte eine, die niemand hochklettern muss, um sie zu putzen."
Klaus lachte trocken. "Eine Himmelsleiter? Klingt nach einem Azubi-Streich, der es nach Wien geschafft hat."
Petra grinste. "Genau. Aber diese Leiter hat eine Botschaft, Klaus! Sie erinnert uns an Tugenden und Hoffnung. Und sie bringt uns mehr Touristen als jedes Giebelhaus."
Klaus: „Also, keine Bußgelder für mich, nur weil jemand zu viele Kundendaten in eine himmlische AI-Cloud hochgeladen hat?"
Petra: „Nein, nur leuchtende Gesichter. Und eine tiefe spirituelle Bedeutung, die uns alle über die Energiekrise hinweghilft."

Damit auch du weißt, welche tiefere Bedeutung hinter diesem leuchtenden Kunstwerk steckt, schauen wir uns die Geschichte und Botschaft der Himmelsleiter an – ein Symbol, das das historische Münster mit den Hoffnungen der Gegenwart verbindet.

Das Wichtigste zuerst / Fazit und Zusammenfassung:

Die "Himmelsleiter" an der Lambertikirche in Münster ist weit mehr als nur eine Lichtinstallation. Sie ist ein 36 Meter hohes, leuchtendes Symbol der Hoffnung und Verbindung zwischen Himmel und Erde, geschaffen von der Künstlerin Billi Thanner. Ursprünglich in Wien während der Pandemie gestartet, fand das biblisch inspirierte Kunstwerk (auch bekannt als Jakobsleiter) in Münster großen Zuspruch, insbesondere in Zeiten von Krisen. Finanziert durch Spenden und die Kaufmannschaft soll die weithin sichtbare Installation bis 2028 bleiben, wobei eine kürzere Version bereits dauerhaft im Inneren der Kirche verbleibt. Sie verbindet das architektonische Erbe der westfälischen Spätgotik mit moderner Kunst und geistlicher Tiefe.




Die Himmelsleiter: Ein Kunstwerk mit Symbolkraft und tiefer Bedeutung

Was genau verbirgt sich hinter der Himmelsleiter?
Die "Himmelsleiter" in Münster ist eine beeindruckende Lichtinstallation, die den Turm der St.-Lambert-Kirche, einem bedeutenden Bauwerk der westfälischen Spätgotik, mit einem leuchtenden Glanz umgibt. Dieses markante Kunstwerk der österreichischen Künstlerin Billi Thanner, eine leuchtende Leiter, ragt 36 Meter am Außenturm empor und zieht die Blicke der Besucher und Bewohner Münsters auf sich. Als starkes Zeichen der Hoffnung und der spirituellen Verbindung zwischen Himmel und Erde wurde sie konzipiert. Sie ist nicht nur ein beeindruckendes visuelles Element der modernen Kunst im öffentlichen Raum, sondern trägt auch eine tiefgründige biblische Botschaft in sich, die viele Menschen, die die Stadt besuchen, sehr bewegt. Es handelt sich um eine 36 Meter hohe Leiter am Außenturm und eine 12 Meter lange Leiter im Kircheninneren der Lambertikirche.
Die Verbindung von Kunst, Architektur und Spiritualität
Die Installation gliedert sich in zwei Teile: die weithin sichtbare 36 Meter hohe Außenleiter und eine kürzere, 12 Meter lange Leiter im Inneren der Kirche. Dieser innere Teil befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Taufbecken, was die Symbolik des Kunstwerks unterstreicht, da das Leben mit Gott traditionell mit der Taufe beginnt. Die Sprossen der Leiter stellen Tugenden wie Liebe und Dankbarkeit dar, wodurch die Künstlerin eine Orientierungshilfe für ein tugendhaftes Leben anbietet. Das Kunstwerk, das die Fassade der Kirche ziert, verbindet so das historische, architektonische Erbe des Prinzipalmarkts mit einem zeitgenössischen, geistlichen Thema, das zur Reflexion anregt und in der ganzen Region für Aufmerksamkeit sorgt. Die beeindruckende Beleuchtung macht dieses christliche Symbol zu einem zentralen Anziehungspunkt im Stadtbild von Münster, wodurch der Begriff christliche Kunst neu belebt wird. Die Lambertikirche ist ein bedeutendes Bauwerk der westfälischen Spätgotik.
Ein temporäres Symbol mit großem Wunsch nach Dauerhaftigkeit
Obwohl die Außenleiter eine Leihgabe ist und derzeit geplant ist, dass sie bis zum Frühjahr 2028 in der Stadt bleiben soll, gibt es einen starken, öffentlichen Wunsch nach einer dauerhaften Erhaltung, da sie sehr beliebt ist. Die Finanzierung und der Erhalt dieser wichtigen Installation, die das Stadtmarketing Münsters positiv beeinflusst, werden durch Spenden und die tatkräftige Unterstützung der Kaufmannschaft gesichert. Die kurze Innenversion der Himmelsleiter, die die biblische Erzählung der Jakobsleiter zitiert, wird voraussichtlich dauerhaft in der Kirche verbleiben, finanziert durch Spenden und die Kaufmannschaft vom Prinzipalmarkt. Dieses Engagement unterstreicht die tiefe Bedeutung, die das Kunstwerk in der Gemeinschaft gefunden hat, und seinen Beitrag zur kulturellen Landschaft Münsters.

Ganz einfach erklärt

Die Himmelsleiter ist eine lange, leuchtende Leiter an der Kirche in Münster. Sie wurde von einer Künstlerin gemacht und ist ein Zeichen für Hoffnung. Sie erinnert an eine Bibelgeschichte, in der eine Leiter den Himmel und die Erde verbindet. Die Leiter soll zeigen, dass wir uns immer verbessern und gute Dinge tun sollen. Die Leute in Münster lieben sie und wollen, dass sie lange bleibt.




Die Reise der Leiter: Von Wien über Münster bis in die Herzen der Menschen

Die ursprüngliche Vision in Wien
Die Geschichte der Himmelsleiter beginnt nicht in Münster, sondern am Stephansdom in Wien. Im Jahr 2021 wurde die Installation nach einem Entwurf der Künstlerin Billi Thanner dort zum Osterfest angebracht. Der Stephansdom wählt jedes Jahr ein großes, modernes Kunstwerk, das sich mit einem geistlichen oder religiösen Thema auseinandersetzt. Das Domkapitel und Dompfarrer Toni Faber suchten in diesem Jahr ein Kunstwerk, das in direktem Zusammenhang mit der damals herrschenden Coronapandemie stand. Da große Menschenansammlungen schwierig waren, bot sich eine Installation an, die auch von außen gut sichtbar war. Leitern waren für Billi Thanner schon lange ein wichtiges Motiv, seit sie als Kind von ihrem Vater zusätzlich zum Zeichenunterricht angehalten wurde. So wurde die Himmelsleiter zu einem weithin leuchtenden Lichtblick in der österreichischen Hauptstadt. Im Herbst 2022 kam die Außenleiter wieder auf den Turm, bevor sie eigentlich mit nach Paris sollte.
Der Weg nach Münster und die große Eröffnung
Die Idee, die Himmelsleiter nach Münster zu holen, entstand im September 2021, als Pastoralreferentin Ursel Schwanekamp während eines Aufenthalts in Wien das goldgelbe Licht des Kunstwerks aus der Taufkapelle des Stephansdoms leuchten sah. Fasziniert von der spirituellen Kraft des Symbols schlug sie die Installation an der Lambertikirche in Münster vor. Dank viel Tatkraft, Spenden und Begeisterung konnte das Projekt realisiert werden. Im September 2022 wurde die Installation schließlich im Rahmen des Schauraums in Münster unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit auf dem Prinzipalmarkt eröffnet. Zur Eröffnung fand in der Kirche eine beeindruckende Tanzperformance statt, bei der jede einzelne Tugend von einer Tänzerin oder einem Tänzer verkörpert wurde.
Ein Symbol des Trostes in schwierigen Zeiten
Die Ankunft der Himmelsleiter fiel in eine Zeit, die noch stark von der Erschütterung des Ukraine-Krieges und der drohenden Energiekrise im Winter 2022/23 geprägt war. In dieser Atmosphäre des Ungewissen fand das leuchtende Kunstwerk sehr viel Zuspruch. Es wurde zu einem wichtigen Symbol für Trost und Hoffnung. Es gab sehr viele Führungen und Gottesdienste unter der Himmelsleiter. Die Menschen machten sie sich zu eigen, indem sie Fotos davon für Weihnachtskarten, Todesanzeigen oder Grußkarten umformten. Sogar Pfarreien nahmen das Motiv auf, um damit in ihren Gemeinden zu arbeiten. Aufgrund dieser enormen Beliebtheit wurde der Aufenthalt der Leiter in Münster verlängert.

Ganz einfach erklärt

Die Leiter wurde zuerst in Wien an einer großen Kirche angebracht, weil sie in der Corona-Zeit ein Zeichen der Hoffnung sein sollte, das alle von außen sehen konnten. Eine Frau aus Münster sah das Licht dort und hatte die Idee, die Leiter auch an die Lambertikirche zu holen. Das klappte mit viel Hilfe und Spenden. Sie kam, als Krieg und Sorgen herrschten, und wurde für viele Menschen in Münster ein wichtiges Symbol für Trost. Darum durfte sie länger bleiben.




Die Botschaft hinter der Kunst: Hoffnung, Tugenden und die Jakobsleiter

Die persönliche Verbindung der Künstlerin
Die Künstlerin Billi Thanner verbindet die Leiter mit der Idee der Orientierung an Tugenden. Ihr Ziel ist es, ein immer tugendhafterer Mensch zu werden, ein Weg, der anstrengend sein kann, wie der Aufstieg auf eine Leiter. Sie beseelt die Hoffnung, dass immer mehr Menschen, die Tugenden für sich beherzigen. Die leuchtenden Sprossen der Himmelsleiter dienen somit als visuelle Mahnung, sich auf das Gute im Leben zu besinnen und Tugenden zu leben.
Das biblische Motiv der Jakobsleiter
Hinter dem Kunstwerk steht auch die tief verwurzelte biblische Erzählung von der Himmelsleiter, die auch als Jakobsleiter bekannt ist. In dieser Geschichte wird deutlich, dass unser Gott ein entgegenkommender Gott ist. Im Traum Jakobs, an einem Tiefpunkt in seinem Leben, sieht er Engel auf einer Leiter zum Himmel auf und ab gehen. Er hört eine Stimme, die Gottes Weggeleit verspricht. Diese beiden Richtungen – Gott kommt auf die Menschen zu, wir können uns zu ihm hin ausrichten – stecken hinter der Himmelsleiter. Die Himmelsleiter ist somit ein leuchtendes Statement für Glauben, das theologische Tiefe mit zeitgenössischem Design verbindet.
Die spirituelle Verortung in der Kirche
In seiner ursprünglichen Darstellung im Stephansdom wie anfangs in der Lambertikirche, beginnt die Himmelsleiter über dem Taufbecken. Diese Positionierung ist ein gezielter Hinweis: Das Leben mit Gott beginnt symbolisch mit der Taufe. Am Stephansdom war die Metapher noch deutlicher, wo die Leiter im Gewölbe verschwand und am Turm außen wieder zum Vorschein kam, als würde sie im Turm weitergehen. In Münster vermittelt die Himmelsleiter ebenso wirkungsvoll die Verbindung zwischen dem Inneren, dem Glaubensleben, und dem Äußeren, dem öffentlichen Zeugnis des Glaubens.

Ganz einfach erklärt

Die Leiter soll uns zeigen, dass wir gute Menschen sein sollen und uns immer bemühen müssen, besser zu werden – das ist wie ein anstrengender Aufstieg. Sie erinnert auch an die biblische Geschichte von Jakob, der im Traum sah, wie Engel auf einer Leiter auf- und abstiegen. Das bedeutet: Gott kommt uns entgegen, und wir können uns ihm annähern. Die Leiter ist also ein doppeltes Zeichen: für gute Taten und für Gottes Nähe.




Wirkung und Zuspruch in Münster: Ein Lichtblick in Krisenzeiten

Ein Anker der Hoffnung im öffentlichen Raum
Die Himmelsleiter wurde in Münster schnell zu einem äußerst beliebten Kunstwerk. Ihre Ankunft im September 2022 fiel in eine Zeit, die noch stark von der Erschütterung des Krieges in der Ukraine und der drohenden Energiekrise im Winter 2022/23 geprägt war. Inmitten dieser Verunsicherung wirkte die leuchtende, symbolträchtige Installation als ein weithin sichtbares Zeichen der Hoffnung. Dieses leuchtende Wahrzeichen am Turm der Lambertikirche bot den Menschen Trost und eine visuelle Ablenkung, die zum Nachdenken und zur Besinnung anregte. Sie wurde zu einem kulturellen Magneten und zu einem zentralen Thema in den Gesprächen der Münsteraner Bevölkerung, was die Bedeutung von Kunst in Krisenzeiten hervorhebt.
Tiefe Resonanz in der Gemeinschaft
Der Zuspruch zur Himmelsleiter war überwältigend und manifestierte sich in vielen Formen. Es gab sehr viele Führungen, Gottesdienste direkt unter der Himmelsleiter. Die Menschen machten sich das Motiv der leuchtenden Leiter schnell zu eigen: Unzählige Fotos wurden von der Himmelsleiter gemacht. Das Bild fand sich auf Weihnachtskarten, Todesanzeigen und Grußkarten wieder. Sogar Pfarreien nahmen das Motiv auf, um es in ihrer eigenen seelsorgerischen Arbeit zu verwenden. Aufgrund dieser enormen Beliebtheit wurde der Aufenthalt der Leiter in Münster verlängert.
Der Kampf um die Rückkehr und der Triumph der Spenden
Ihr Abschied war schließlich geplant für Anfang 2024. Inzwischen hatte die Kaufmannschaft vom Prinzipalmarkt den Wunsch geäußert, den inneren Teil der Leiter in der Lambertikirche zu behalten, und hat auch den größten Teil der Kosten dafür bereitgestellt. Es gab gleich beim Abbau der Himmelsleiter große Wünsche, dass sie wieder zurückkommen möge. Auch Oberbürgermeister Markus Lewe engagierte sich dafür. So kam es nach einem Verständigungsprozess dazu, dass die weithin sichtbare Außenleiter wieder an den Turm kam. Das wäre nicht möglich gewesen ohne zum Teil erhebliche Einzelspenden. Nun leuchtet sie also wieder, und das bis 2028. Sie soll aber zu bestimmten Zeiten auch ausgeschaltet bleiben, nämlich für die Fastenzeit und für die Zeit von Pfingsten bis zum Lambertusfest eines jeden Jahres.

Ganz einfach erklärt

Die Leiter kam in einer schwierigen Zeit nach Münster und gab vielen Menschen Hoffnung und Trost. Sie wurde so beliebt, dass die Leute Fotos davon machten und sie für Karten nutzten. Als sie abgebaut werden sollte, wollten alle, dass sie zurückkommt. Dank vieler Spenden und der Hilfe des Bürgermeisters leuchtet sie nun wieder bis 2028. Aber in der Fastenzeit und im Sommer ist sie manchmal aus, um an wichtige kirchliche Feiertage zu erinnern.




Ein temporäres Juwel mit Aussicht: Bleibt die Himmelsleiter dauerhaft?

Verlängerte Leihgabe und der Wunsch nach Beständigkeit
Die Himmelsleiter, dieses beeindruckende leuchtende Kunstwerk am historischen Prinzipalmarkt in Münster, ist formal eine Leihgabe und soll nach derzeitigem Stand bis zum Frühjahr 2028 am Turm der Lambertikirche verbleiben. Diese Verlängerung ist ein direkter Ausdruck der großen Beliebtheit und der positiven Resonanz, die das Kunstwerk in der gesamten Region erfahren hat. Der Wunsch in der Bevölkerung und in den unterstützenden Kreisen, diese weithin sichtbare Lichtinstallation dauerhaft in Münster zu behalten, ist jedoch sehr groß, da sie sehr beliebt ist. Die Himmelsleiter hat sich in kurzer Zeit zu einem echten Wahrzeichen entwickelt, das die historische Bausubstanz der Kirche mit einer modernen, zeitgenössischen Botschaft auflädt und dadurch ein breites Publikum anspricht.
Die dauerhafte Verankerung des inneren Teils
Ein wesentlicher Erfolg in der Geschichte der Himmelsleiter in Münster ist die Tatsache, dass der innere Teil der Installation, die kürzere, 12 Meter lange Leiter, voraussichtlich dauerhaft in der Lambertikirche verbleiben wird. Dieser Erfolg ist maßgeblich der Kaufmannschaft vom Prinzipalmarkt zu verdanken, die sich stark für den Erhalt eingesetzt und auch den größten Teil der dafür notwendigen Kosten bereitgestellt hat. Die dauerhafte Präsenz dieser inneren Himmelsleiter, die als Symbol für Aufstieg, Tugend und die theologische Jakobsleiter steht, stellt sicher, dass die zentrale spirituelle Botschaft des Kunstwerks auch über das Ende der Außeninstallation hinaus erhalten bleibt.
Die Finanzierung als Gemeinschaftswerk
Die erneute Anbringung und der verlängerte Verbleib der Außenleiter bis 2028 wären ohne das Engagement und die Spendenbereitschaft vieler einzelner Unterstützer nicht möglich gewesen. Dieses Gemeinschaftswerk zur Erhaltung des Kunstwerks unterstreicht die tiefe Verbundenheit der Bürger mit diesem Symbol. Es demonstriert eindrücklich, wie kulturelles Engagement und bürgerschaftliche Finanzierung dazu beitragen können, Kunst und Kultur im öffentlichen Raum zu sichern und damit einen Mehrwert für die gesamte Stadt Münster zu schaffen.

Ganz einfach erklärt

Die große Leiter an der Kirche soll erst einmal bis 2028 bleiben, weil alle sie so toll finden. Ein kleinerer Teil der Leiter bleibt aber wahrscheinlich für immer in der Kirche. Das liegt daran, dass viele Geschäftsleute und andere Menschen Geld gespendet haben, damit dieses wichtige Symbol der Hoffnung uns lange erhalten bleibt. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Gemeinschaft zusammenhält, um etwas Besonderes zu bewahren.




Wie die Himmelsleiter auf die Lambertikirche kommt

Konzeption und Inspiration
Die Himmelsleiter wurde ursprünglich für den Stephansdom in Wien konzipiert. Die österreichische Künstlerin Billi Thanner setzte ihren Entwurf erstmals im Jahr 2021 zum Osterfest in Wien um. Angesichts der Coronapandemie wünschten sich das Domkapitel und Dompfarrer Toni Faber ein Werk, das auch von außen sichtbar war. Für Billi Thanner war die Leiter ein wichtiges Motiv, das sie mit der Idee der Orientierung an Tugenden verbindet. Im Herbst 2022 kam die Außenleiter wieder auf den Turm, bevor sie eigentlich mit nach Paris sollte.
Von Wien über Paris nach Münster
Die Idee, die Himmelsleiter nach Münster zu holen, entstand im September 2021, als Pastoralreferentin Ursel Schwanekamp während eines Aufenthalts in Wien das leuchtende Kunstwerk aus der Taufkapelle des Stephansdoms leuchten sah. Sie schlug die Installation der Himmelsleiter an der Lambertikirche vor. Dies führte dazu, dass im September 2022 im Rahmen des Schauraums in Münster die Installation unter Beteiligung sehr vieler Menschen auf dem Prinzipalmarkt eröffnet wurde. Dieses Ereignis verankerte die Himmelsleiter sofort tief in der münsterischen Kulturszene und machte sie zu einem äußerst beliebten Kunstobjekt.
Ein Zeichen, das bleibt und wiederkehrt
Die Himmelsleiter in Münster wurde schnell zu einem sehr beliebten Anziehungspunkt. Sie fand sehr viel Zuspruch in der Zeit des Ukraine-Kriegs und der drohenden Energiekrise. Ihre große Popularität führte zu einer Verlängerung ihres Aufenthalts. Als der Abschied schließlich für Anfang 2024 geplant war, wünschte sich die Kaufmannschaft vom Prinzipalmarkt, den inneren Teil der Leiter in der Lambertikirche zu behalten, und stellte den größten Teil der Kosten dafür bereit. Es gab große Wünsche nach der Rückkehr der Außenleiter, und Oberbürgermeister Markus Lewe engagierte sich dafür. Dank eines Verständigungsprozesses und erheblicher Einzelspenden kehrte die Außenleiter an den Turm zurück. Sie leuchtet nun wieder bis 2028, wobei sie in der Fastenzeit und von Pfingsten bis zum Lambertusfest ausgeschaltet wird.

Ganz einfach erklärt

Die Leiter wurde zuerst für eine Kirche in Wien gebaut, weil man in der Corona-Zeit ein Hoffnungszeichen brauchte, das von draußen zu sehen war. Eine Mitarbeiterin aus Münster sah sie dort und hatte die Idee, die Leiter auch an die Lambertikirche zu holen. Das klappte mit viel Hilfe und Spenden. Sie kam, als Krieg und Sorgen herrschten, und wurde für viele Menschen in Münster ein wichtiges Symbol für Trost. Darum durfte sie länger bleiben.

Ein leuchtendes Zeichen der Verbundenheit

Die Himmelsleiter in Münster ist ein einzigartiges Kunstwerk, das die Menschen in schweren Zeiten zusammengebracht hat.

Sie lehrt uns, dass Hoffnung und Tugend die wichtigsten Sprossen auf unserem Lebensweg sind, ein leuchtendes Statement am historischen Prinzipalmarkt.

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